Inge Offermann

Betrachtungen

Ausstellungskonzept

mit vielseitigen Aspekten.

 

Eine Hermaphroditenfigur

begrüßt die Besucher.

Großflächige Fotos

von Frauengesichtern

aus der ganzen Welt:

braun- und blauäugig,

tiefes Schwarz,

kühles Blond,

Lang- und Kurzhaar,

braunhäutig,

hellhäutig,

ernst, lächelnd,

geschminkt,

ungeschminkt,

gepierct.

 

Eine lange Reihe

Portraitzeichnungen

bedecken zwei Wände,

erfordern konzentrierte

Betrachtung der Details.

 

Umrahmt von einem

rosafarbenen Vorhang

die Videoinstallation

einer Blondine

im Monolog.

 

Gegenüber steht ein

rosa Schminktisch

- Farbe der Weiblichkeit -

mit Schminkutensilien

und einer bunten Reihe

von Nagellackfläschchen.

 

Verborgen in einer Nische

lädt ein Duftbad mit

rosa Frotteetüchern ein.

Zwei Gemälde einer

nackten Frau und

eines nackten Mannes

hängen sich gegenüber

mit diversen Attributen

möglicher Verwandlung:

Perücke, falsche Wimpern,

Silikoneinlagen, Make up,

Toupet und falscher Bart.

 

Eine Karikatur zeigt

den Gang gealterter Menschen

zum Jungbrunnen und

deren wiedererlange Jugend

nach dem Bad darin.

 

Pappmachéfiguren

präsentieren den

körperlichen Verfall

des alten Menschen.

 

Auch Schönheit ist

vergänglich wie

das Leben selbst.

 

© Inge Hornisch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gedicht zur Ausstellung „ bildschön“ - Schönheitskult in der aktuellen Kunst

in der Städtischen Galerie Karlsruhe

 

 

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Die Autorin:

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Himmel und Hölle einer Beziehung (Gedichte) von Edith van Blericq-Pfiffer



Das Leben könnte so einfach sein, wenn die Ausgewogenheit zwischen Herz und Verstand dafür Sorge tragen würde, daß man sich weder ab und zu im (siebenten) Himmel noch in der Hölle wiederfindet.
Dieser Gedichtband gleicht einem Tagebuch der Liebe, den die Autorin in der für eine Zwillinge-Frau typischen Art und Weise des „Himmelhochjauchzend – Zutodebetrübtseins“ schrieb.

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