Paul Rudolf Uhl

"Drüben"

Wie in meiner Geschichte „im Jenseits“, im Büchlein 12 („Kritisch betrachtet“), habe ich heute Nacht wieder geträumt von einem würdigen, hehren Mann mit langem Bart. So, wie sich viele Leute den lieben Gott vorstellen. Ich habe dann sofort – bei allem Respekt – folgende Verse zu Papier gebracht:

 

 

Jetzt hob i draamt, mei Frau und i -

Mia war´n im Jenseits – und ham gschaut,

wia des do is – „Ja, Sakradie !

Wer hat eich Menschn des erlaubt?“-

 

So frogt „da Chef“ mit Runzelstirn,

ja, - und er schaut uns grantig o...

„Mei, - liaba Gott,- i woitt  probian,

ob ma mit Dir  moi redn ko…

 

I  hätt ja gmoant, Du bist koa Wesen

in Menschengstoit – so ham`s ma  gsogt;

Du bist d´Natur   hob i ´moi  glesn,

vo  der ma leben und de uns  trogt?“

 

Er hod si  gfreit und gsagt: „Ja, richtig,

du hast scho recht, mi des zum  frogn

des stimmt, denn moanst, mir is`s  so wichtig,

de ganze Zeit an Bart zum trogn?“

 

                                                               P.U. 09.05.01

 

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