Paul Rudolf Uhl

In China...

 

 

A Freind kimmt vo da Roas  zruck, der

woar  glatt  in China! - Ollahand!

Zoagt recht stoiz seine Buidl her

und sogt: „A int´ressantes Land:

 

Pagodn, Templ, da gejb´ Fluss,

de grouße Mauer no dazua

und vui Kultur, de ma sehgn muass…

I hob nan gfrogt: Wirtsheisa  gnua?

 

Vazej – gibt’s Schweinsbro(d)n  und a Bier?“

„Tsingtao- Bier,  Erdinger Weiss…

Mi´m Schweinsbro(d)n – mei - do hapert`s schier;

ois Beilag, do gibt`s  zmeist an Reis…

 

De essn oisse ja, wos fliagt

(vo Flugzeig amoi obg´sehgn) – und

- damit a Vorstellng ma kriagt -

oiss mit vier Haxn: - Ratzn… Hund

 

(außer an Stuhj oda  an Disch)…

Und oisse, wos im Wassa schwimmt,

ned grod de Krabbn oda Fisch

und außer Schiffal ja – bestimmt“…

 

„Ja – und de Leit? – Wia san denn de?

 San`s  lauta Kommunistn  gej?“

 “Naa! – D`Kina, d`Weiba, de san schee

  und nett…  - Und freindli san de fei!

       

  San sauba  o´zogn, g´waschn, g´schminkt!

  Schier  is`s  unglaublich – meine Herrn -

  wia   Peking  in da Oidstodt stinkt!

             Ja - aber sunst is oiss modern…

 

   I mog d`Chinesen – ohne Witz:

   Kenna koa „r“ sogn - liaba God!

  Möchten Sie Leis odel  Pomm´ Flitz?“

   Des gfoitt ma fei! – I frog mi grod,

 

   warum trau´n  si so manche Leit

   bei uns ins China-Restaurant

   ned geh? – Des schmeckt! – Nimm`s  auf mein Eid!

   Hoit  andast wia in unserm Land…

 

                                                                              P.U.  09.06.09

 

     

 

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