Heino Suess

Andromeda und Dionysos




Dionysos,   besoffen, schnarcht im Garten,
im Arm hält er den Knaben, diesen zarten,
dem er seit Tagen schöne Augen machte,
und ihn, zuletzt, an seine Seite brachte.

Zuerst begann er, geil, den Bub zu kosen
dann fuhr er ihm, erregt, in seine Hosen...
Als er erwacht´,  war, was er koste, ferne:
Andromeda, höchstselbst, erlöst´ ihn gerne.

„Andromeda, wir kennen uns schon lange,
ich fühle mich befreit in deiner Zange,
doch bin ich eig´ner Schönheit recht gewogen,
und schwör´s , ich hab dich derhalb nie betrogen!

Es macht mich wach, was spitz ist, zu begaffen,
für meinen Traum, wer sollte mich bestrafen?
Ich träum´  doch nur und bin dein Dionys´.“ --
Das Griechentum, es war  nie wirklich groß   u  n  d    süß...

-----------------------------------------------------------------------------------------------

Alle handelndrn Personen sind frei erfunden!
Eine Namensgleichheit mit  noch lebenden
Zeitgenossen ist rein zufällig.

© Heino Suess 05/09

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Heino Suess).
Der Beitrag wurde von Heino Suess auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.06.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Geschnitzt, bemalt, bewegt: Mechanische Wunderwerke des sächsischen Universalgenies Elias Augst von Bernd Herrde



Eine in musealer Recherche und volkskundlicher Feldarbeit vom Autor erstellte und geschilderte Entdeckungsgeschichte eines sächsischen Universalgenies. Elias Augst (1775 - 1849) ein "Landbauer in Steinigtwolmsdorf", wie er sich selbst nannte, fertigte nicht nur ein mechanisches Figurentheater, "Das Leiden Christi" in sieben Abteilungen (Heute noch zu sehen im Museum für Sächsische Volkskunst in Dresden), sondern noch weitere mechanische biblischen Szenen, aber auch ein Planetarium, für welches er auf der Dresdner Industrie-Ausstellung 1825 vom König Friedrich August I. eine silberne Medaille zugesprochen bekam, versuchte sich mit Ölgemälden, baute Draisinen und machte Flugversuche...!

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (9)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Allgemein" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Heino Suess

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Gehirnentzündung von Heino Suess (Erwachsen werden)
Der Konflikt von Andreas Nösler (Allgemein)
FLIEG von Edeltrud Wisser (Besinnliches)