Karl-Heinz Fricke

Tatorte

Die Morde geschah'n in Amerika,
eie Riesenpanik war plötzlich da.
Passanten wurden zum Tode verdannt,
die Mörder blieben lange unerkannt.

In ein paar Städten war der Teufel los,
wer gab ab die tödlichen Schüsse bloß ?
Tagtäglich wurden Menschen hingestreckt,
die Mörder aber blieben unentdeckt.

Die Polizei suchte rund um die Uhr,
fand von den Schützen jedoch keine Spur.
Inzwischen aber, zum Frust und Verdruß,
fiel weiterhin der verhängnisvoll' Schuß?

Meisterliches Schießen ohne Frage,
und Opfer gab es an manchem Tage.
Unheimlich schwer ist es zu verstehen,
wie solche Untaten können gescheh'n.

Heute knallte es hier- und morgen dort,
stets neue Tatorte für jeden Mord.
Trotz steter Suche und vielen Stunden,
wurden die Mordbuben nicht gefunden.

Ein Lieferwagen auf einem Platz stand,
ein Truckfahrer es ungewöhnlich fand,
dass nächst der Tür ein kreisrundes Loch,
was gab es da zu überlegen noch ?

Höchst verdächtig erschien ihm das Gefährt,
war eine sofortige Meldung wert.
Das wurden die beiden Mörder gefasst,
von vielen Seelen fiel eine große Last.

Im Schlaf stelltze man die beiden Neger,
man hatte endlich die Menschenjäger,
die erschossen mit kaltblütiger Hand
zehn Menschen, die ihnen ganz unbekannt.

Bereits manch einer hat in seinem Wahn
gar unerklärliche Dinge getan.
Verbrechen geschehen an jedem Tag,
kein Gesetz das zu verhindern mag.

Nun müssen die Mordgesellen büßen,
vorbei das hinterhältige Schießen.
Sie sehn ihren Schöpfer für die Gewalt,
ihren Weg zum Schafott lässt alle kalt.

Karl-Heinz Fricke 15.6.2009

Anmerkung: Es handelt sich um die Mordfälle  vom 21.9. 2002 bis zum 20.10.2002, die von John Allen Mohammad und seinem jugendlichen Kumpanen Lee Boyd Malvo in Waskington und Vermont ausgeführt wurden. Malvo wurde zu lebenslänglich ohne Bewährung verurteilt und der frühere Scharfschütze der Armee zu Tode verurteilt und hingerichtet. 9 erschoß Mohammad und eine Frau Malvo. 3 wurden verwundet.

 

 

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