Paul Rudolf Uhl

Eifersucht

 

                                 Warnung an alle Dichterkollegen:

 

 

„Oh, Muse - komm,  und küss´ mich endlich!“

So stöhn´ ich in mei`m Stübchen laut…

„Erwischt hab´ ich dich! – Das ist schändlich!“

so schilt  mein Eheweib – vertraut…

 

Hereingestürmt in meine Stube,

das Nudelholz fest in der Hand:

„Wo ist das Mensch? – Gestehe, Bube!“

Was sie wohl meint? – Mir unbekannt…

 

„Mit welchem Weibe willst du küssen?“

so fragt sie – zornentbrannt - mich aus.

Ich werd` sie wohl enttäuschen müssen:

Die Muse floh zum Fenster raus!

 

„Erato*!“ - muss ich ihr gestehen…

„Es  sollt´ ein Musenkuss nur sein!“

„Na, gut!“ – Sie wendet sich zum Gehen:

„Mit der lass´ ich dich gern allein!“…

 

                                                                  

 

*Erato: in der griech. Mythologie die liebevolle, Sehnsucht erweckende Muse der Liebesdichtung, Tochter des Zeus und des Mnemosyne, der Göttin der Erinnerung

 

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