Norbert Wittke

Deine und meine Sinne


Der liebe Gott gab dem Menschen Sinne,
damit sein Leben nicht eintönig verrinne.
Es sind insgesamt fünf für Normale.
Für sie sind sie das benötigte Ideale.

Der Geruchsinn ist sehr wichtig,
durch ihn riecht er alles richtig.
Merkt schnell, was ihm in Leben stinkt,
bei der Liebe ist er ein wichtiger Instinkt.

Ein Sinn ist für den menschlichen Geschmack,
zeigt was er essen kann, was nur Schnickschnack.
Auf diesen Sinn sollte er sich verlassen können,
er bestimmt, was er sich  kann Gutes gönnen.

Die Augen lassen alles Sehende erblicken,
mit dem Sehsinn wollte er ihn so erquicken.
Zeigt ihm damit die Schönheiten der Welt,
lässt ihn erkennen, wo ein Mangel sich einstellt.

Der Tastsinn ist besonders hervorzuheben.
Er bietet dem Meschen oft seliges Erleben.
Blind erkennt es so seine Bezugsperson,
in der Liebe braucht er ihn besonders schon.

Auch auf den Hörsinn kann er sich verlassen,
kann erkennen welche Töne zu ihm passen.
Er kann mit seinen Ohren hin und weg hören.
Manche Stimme kann ihn sinnlich betören.

Als Gott mich sah, sagte er zu mir: "Norbert,
für dich reichen die Sinne nicht, bist mir mehr wert."
So gab er mir meinen entscheidenden sechsten Sinn,
dies ist der Unsinn, er ist mein größter Gewinn.

22.06.2009                  Norbert Wittke



 

 

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Nimm doch die Freiheit dir heraus,
gönne dir ein, zwei Flaschen Gutes,
trag den Gedichtband mit nach Haus,
gleich bist du guten Mutes.

Bebet der Vulkan, die Erde zittert,
wenn ein Asteroid herniederfällt,
bleib locker und sei nicht verbittert,
weil nur die schönste Stunde zählt.

Das Leben ist zu kurz zum Schmollen,
dafür nimm dir nicht die Zeit,
schöpfe Freude und Frohsinn aus dem Vollen,
leg die Sorgen ab unter Vergangenheit.

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