Klaus Lutz

Fliegen!!!


Ich fliege durch Bilder.
Ich fliege durch
Farben. Ich fliege durch das Leben. Und
nehme die Kriege. Und nehme die Ar-
mut. Und nehme die Not.
Und nehme
es weg von dieser Welt.

Ich fliege durch Träume. Ich fliege durch
alle Himmel. Ich fliege durch das Leben.
Und nehme die Trauer. Und nehme die
Schmerzen. Und nehme die Tränen.
Und
nehme es weg von dieser Welt.

Ich fliege zu Küssen. Ich fliege zu Um-
armungen.
Ich fliege zum Lachen.
Und
zeige das Leben.
Und zeige die Schön-
heit.
Und zeige die Liebe.
Und nehme
alles ohne Sinn.
Und nehme es weg
von dieser Welt.

 

Die Gedanken einmal fliegen lassen.
Sich erinnern, wie die Welt sein könnte.
Einfach einmal los fliegen. Das alles
hier vergessen. Und das Andere sehen.
Das bessere sehen. Sich erinnern was
sein könnte. Wie die Welt sein könnte.
Wie das Leben sein könnte. Wie der
Mensch sein könnte. Fliegen und sich
einmal erinnern. Wieder einmal klar
sehen. Wieder einmal das Beste sehen.
Wieder einmal das Schönste sehen. Nicht
vergessen und sich erinnern. Nicht auf-
geben und weiter gehen. Einmal alles
anders sehen. Einfach mal träumen und
weg fliegen. In die andere Welt. In das
anderes Leben. In all das was da ist.
Was unmöglich erscheint. Aber vielleicht
gar nicht so unmöglich ist. Wer weiß?
So lange wir das fliegen nicht verlernen.
So lange wir uns hin und wieder an das
bessere erinnern. Wer weiß? Das bessere
kommt. Wenn wir das nicht verlernen. Was
es heißt, einmal alles hinter sich zu
lassen. Einmal zu fliegen. Und es zu sehen:
Die Welt kann wirklich anders sein!
Klaus Lutz, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.06.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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