Karl-Heinz Fricke

Das Land der Länder

Es wurde zum Angriff geblasen,
die Iraker liefen wie die Hasen.
Schon vorher rieb man sich die Hände,
dass es kam zu einem schnellen Ende.
Dann kam der Krieg aus dem Hinterhalt,
und damit die vernichtende Gewalt.

Sie hatten es sich nicht träumen lassen,
und konnten es durchaus nicht fassen,
dass Menschen können so undankbar sein,
weil man sie befreit von Saddam Hussein ?,
der sie jahrzehntelang terrorisiert,
und viele eigenmächtig eliminiert.

Der große westliche Präsident
freimütig vor aller Welt bekennt,
dass man sein friedliches großes Land,
in aller Welt zum Erretter ernannt.
Dass man, wo man die Terroristen find,
sie vor den gerechten Richter bringt.

Frech richtet Osama Bin Laden
weiterhin vernichtenden Schaden.
Sitz sicher im Loch wie ein Mäuschen,
kommt nicht raus aus seinem Häuschen.
Fahndungen sind ständig im Gange,
damit man endlich den Satan fange.

Heiß sei man stets auf seiner Fährte,
doch wo ist nur der Heißbegehrte ?
Sein Fang ein Muss für die nächste Wahl,
wo steckt der Halunke, verflixt nochmal.
Präsidenten muss man unterstützen,
weil stets sie bereit sind zu beschützen.

Die im Hintergrunde, die Guten,
für die die Helden tapfer bluten,
sie dem Chief ihre Gunst erweisen,
ihn als den größten Helden preisen.
Die vielen Opfer seiner Politik,
man großzügig dabei übersieht.

Ihm gebührt Ehre und Dankbarkeit,
diesen Friedensboten unserer Zeit.
Doch was er der Menschheit angetan,
das schafft leider nur ein Scharletan.
Wird er jedoch zum zweiten Mal gewählt,
dann haben die Menschen zweimal gefehlt.

Karl-Heinz Fricke  28.6.2009

Anmerkung: Ich schrieb dieses Gedicht damals, als täglich viele Soldaten und
Zivilisten im Irak starben, und Saddam Hussein noch in versteckter Freiheit war.

 

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