Inge Offermann

Design und Kunst

Menschen schweben schwerelos

in Regenbogenlandschaften,

die Natur des Augenblicks

für den Betrachter festhaltend.

Pastelltöne in Sand,

Gelb, Ocker und Braun

symbolisieren die

Wüsten Marokkos.

Dieser Wüstenzauber

erinnert an einen Schlager

der 60 iger Jahre vom

heißer Sand im

verlorenen Land,

doch birgt die Wüste

zahlreiche Überraschungen:

grüne Dattelpalmenoasen

Lehmhäuser, Brunnen,

sich verändernde Dünen,

Felsen in diversen Farben,

je nach Tageszeit.

Auch die Wüste selbst

wechselt ihre Farben.

Glutofen bei Tag,

weiter Sternenhimmel

bei kühler Nacht.

Beduinenzelte,

Karawanen,

Kamele und

Wüstentiere

wie Sandviper

und Skorpion

gehören in

ihre weite

Sonnenstille.

 

Kieselsteine

als Patchworkmotiv

in Weiß, Sand, Beige,

Ocker, Grau und Braun,

gestreift, glatt und

seidenglänzend

auf rot, cremig

und schokofarben

grundierten Behängen

wecken Vorstellungen

von Flussufern, Kiesstränden

und japanischen Gärten.

 

Daneben eine

golddurchwirkte

Komposition

bunter Seidenfäden

mit  blauen Spitzenblüten

auf tomatenrotem Grund –

Farbfülle eines blühenden

Sommergartens

als Wandbehang.

 

In Glaskästen verstrahlt

Citrin facettenreich

sein Champagnerfeuer.

Amazonit schimmert

in türkisenem Ton,

Koralle leuchtet einem

in lebhaftem Rot entgegen,

Chrysopras in poliertem Grün.

Der Chalzedon hält sich

in eiskühlem Blau,

neben einem Spiegel

mit einer blauen Hortensie,

die an Rilkes Gedicht

blaue Hortensie gemahnt,

und eine Labradoritkette

mit Perlen zaubert

weißgrau glänzend

Schnee und Felsen

des kanadischen Nordens

in die Ausstellungsräume.

 

Ringe, Ketten, Anhänger,

Ohrstecker und Broschen

in verschlungenen und

geschwungenen Formen

aus Silber und Gold

sowie blasser Aquamarin

und leuchtendes Topasblau

repräsentieren Sommerwind

und Sonnenschein und

der blauen Tage

dieser Jahreszeit.

 

Keramische Objekte

in erdigen Farben

und gemaserten Mustern

erinnern an versteinerte Früchte

Schnecken und Muscheln,

Vogeleier, große Flusssteine,

Baumstämme im Querschnitt

oder archäologische Fundstücke

wie Tonscherben, Marmorstücke

oder antike Haushaltsgegenstände.

 

Pflanzenpapier wandelt sich

unter kreativer Künstlerhand

zu phantasiereichem Wandschmuck

warmer Farben und zeigt

die vielseitige Verwendbarkeit

dieses Materials.

 

Inzwischen lässt sich Kunst

schon im Kreditkartenformat

in der Tasche mitnehmen

zum Betrachten für unterwegs

in er Bahn, im Café, zum Vorzeigen,

Verschenken  oder Versenden

an Freunde oder für eine

kurze entspannte Meditation

in Pausenzeiten des Alltags.

Eine praktische Idee

transportabler Taschenkunst.

 

Auch mit Kalligraphie lässt sich

vielfältig experimentieren.

Sei es auf klassische Weise

mit Feder, Tusche und Pinsel,

oder mit Glaspipette, Kork,

Faltfeder, Schwamm und Falzbein

eröffnen sich vielfältige

Gestaltungsmöglichkeiten

in Schrift- und Bildform

wie das illustrierte Buch

mit Schmuckschrift

im Stil mittelalterlicher Bibeln,

orientalische Kalligraphien

als Wandbilder oder auf Kacheln,

wie sie Moscheen farbig auskleiden,

asiatische Tuschezeichen,

bildhaft abstrahiert oder

Schrift in besonderer Anordnung,

z.B. in Kreis- und Spiralform

oder gar eine Pyramide

mit anschaulichen Gedichten

und bunten Blumenmotiven

verziert.

 

Collagen in kräftigen Farben

basieren auf archaischen Motiven

der Höhlenmalerei und

versetzen den Betrachter

in die frühe Steinzeit,

als der Mensch noch

Wisent und Mammut jagte

und mit Jagdszenen

an Höhlenwänden

sein Jagdglück

magisch beschwor.

 

Gemälde einzeln stehender Gebäude

unter rötlichem oder gelblichem Himmel

vermitteln zum einen die Form

des Bauwerks als solches,

aber auch die Stimmung

der entsprechenden Tageszeit.

 

Miniaturpflanzenbilder

stimmen auf die bunten

Farben sommerlicher Natur ein

und holen diese in den

Ausstellungsraum.

 

Auch mit textilem Material

lassen sich Kunstwerke

in Mischtechnik schaffen,

sei es ein zarter Hauch

heller Farbe mit Stoffstreifen

oder bunte Stofffetzen,

die eine Bildwirkung

erhöhen.

 

Der Ausstellungsrundgang

bietet von Anfang bis Ende

ein sinnliches Kunsterlebnis

und viele Informationen

über die Künstler und

ihr Schaffen sowie die

Möglichkeit des Gespräches

mit ihnen, welche kreativen

Ideen sich hinter ihrer

Kunst verbergen und

was sie damit aussagen

möchten.

 

© Inge Hornisch

 

 

 

 

 

 

Gedicht zur Gedok KunstMESSE 2009 „MIT ALLEN SINNEN“ im Karlsruher Regierungspräsidium vom 18. -21.06.2009

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.06.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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