Karl-Heinz Fricke

Mein bescheidener Nachlass

 

Von Gut und Geld in diesem Gedicht

handelt dieses Geschriebene nicht.

Ich bin weder berühmt noch bekannt

und lebe bescheiden auf dem Land.

 

Die Dinge, die mich überleben,

die möchte ich gern weitergeben.

So arbeitete ich mit frohem Stolz

viele Jahre mit wertvollem Holz.

 

Vorher malte ich wie besessen,

hab’ drüber Zeit und Raum vergessen.

Jede schöne Landschaft war mir recht,

ich malte gut, anfangs jedoch schlecht.

 

Ich liebte das Hobby unsäglich,

schwang begeistert den Pinsel täglich.

Die Bilder zieren viele Wände,

und plötzlich streikten meine Hände.

 

Ich griff zurück zu Stift und Papier,

und das Dichten wurde zum Pläsier.

Zweitausend Gedichte und noch mehr

gab das alte Oberstübchen her.

 

In meiner Zeit bin ich der Kleine,

kein Schiller, Goethe oder Heine.

Es macht mir aber Spaß mitnichten,

an jedem Tage was zu dichten.

 

Alles, was ich schaffte, bleibt zurück,

hoffentlich zu manches Menschen Glück.

Niemand sagt mir später ins Gesicht:

"Was du geschaffen, gefällt mir nicht !"

 

Karl-Heinz Fricke  24.7.2009

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