Norbert Wittke

Ebenbilder Gottes

 

Lieber Gott, heute ist es wirklich geschehen,
ich habe dich viele tausendmal gesehen.
Was bist du so dünn, was bist du fett,
was bist du unfreundlich, was bist du nett.

Was bist du körperlich so sehr missgestaltet;
was bist du unmodern und total veraltet.
Was bist du elegant und auch sehr schön,
was bist du zürückhaltend, was bist du obzön.

Lieber Gott, was bist du groß und stark;
was bist du so bescheiden und autark.
Was bist du überlegen und intelligent,
was bist du uneinsichtig, wenig kompetent.

Lieber Gott, wie hinkst du durch diese Welt,
was bist du armselig, siehst nicht aus wie ein Held.
Lieber Gott, es heißt Menschen seien dein Ebenbild;
sieh wenn ich das höre, macht es mich wild.

Alle diese Menschen,die ich heute sah;
betrachte ich überlegend wirklichkeitsnah.
Die sollten dir alle nachempfunden sein?
Lieber Gott, ich mache nicht mit, sage nein!

10.08.2009              Norbert Wittke

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Die Geschichte spielt im Berlin der 90er Jahre.

Den beiden Freundinnen Andrea und Sigrid hat im Laufe weniger Monate das Schicksal übel mitgespielt. Mit dem Weihnachtsfest scheint sich eine positive Wende anzukündigen. Andreas Beziehung zu Wilfried Ruge, die anfangs unter keinem guten Stern zu stehen schien, festigt sich. Auch ihre Freundin glaubt in Wilfried ein verlässlichen Kameraden zu sehen. Beide Frauen nehmen ihr Schicksal optimistisch in die Hand.

Sie ahnen nicht, dass der Mann, dem sie vertrauen, ein gefährlicher Psychopath ist und insgeheim einen schaurigen Plan verfolgt. Auch, als sich Warnungen und Anzeichen häufen, wollen die Frauen die Gefahr, die von dem Geliebten und Freund ausgeht, noch nicht wahrhaben. Ausgerechnet Sigrids behinderte Nichte wird folgenschwer in den Strudel der schrecklichen Ereignisse gerissen.

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