Janine Albrecht

Blutige Tränen

 

Blutige Tränen rinnen hinab das Gesicht,
Spülen weg der Welt schweres Gewicht.
Tränen so rot wie die Sonne am Morgen,
treten hervor, halten sich nicht mehr verborgen.

Die Tränen, sie laufen über weiße Haut,
ohne ein Jammern, ohne jeglichen Laut.
Sie hinterlassen ihre blutigen Bahnen,
um die, die sie sehen vor Fehlern zu Warnen.

Die Tränen auf der Haut schön wie Porzellan,
Die Augen, denen sie entrinnen erglühen vor Wahn.
Die Qualen die sie haben erlitten,
haben tief in die Seele geschnitten.

Nun Quillt das Blut der verletzten Seele hervor,
um die Rache zu fordern, die sie dir schwor.
Verletzt von deinen Worten, von deinen Taten,
um freudig dein leidendes Ende zu erwarten.

Mein Sein ist vernarbt und voll blutiger Wunden.
Doch eines spendet mir Trost in diesen Stunden.
Ich seh am Ende des Tunnels nun wieder Licht,
denn es ist dein Blut, das rinnt über mein Gesicht.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.09.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Zwei Kommissare ermitteln, da der Leiter eines Genmais-Versuchsfeldes tot aufgefunden wird – übersät von Bienenstichen. Zunächst erscheint es wie ein Unfall. Sehr bald wird klar, dass es sich um keinen Unfall handeln kann. Doch auch ein Mord erscheint unerklärlich. Wie sollte man schließlich auch einen Bienenschwarm dazu bringen, einen Menschen zu attackieren? Die Kommissare verschaffen sich einen Überblick über die Lebensweise der Bienen und ermitteln in alle Richtung. Einerseits gibt es da eine Bürgerinitiative, die gegen den Genmais wettert. Andererseits existiert der Bruder des Opfers, der in Brasilien ausgerechnet Flora und Fauna erforscht und über ein nötiges biologisches Hintergrundwissen für die Tat verfügen könnte. Und nicht zuletzt gibt es auch noch die Imker in Bodenheim und Umgebung, die nur schwer Honig mit genverändertem Pollen verkaufen können.

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