Norbert Wittke

Bahnhof der Hoffnung

 

 

 

 

Am Bahnhof der Hoffnung stehe ich,
warte hier auf den allerletzten Zug.
Im Dunkel der Stille frage ich mich:
Kommst du? Hast du von mir genug?

Ahne die Gleisbette dort im  Dunkeln,
keine Laute dringen her zu mir.
Über mir sehe ich die Sterne funkeln.
Sind sie die Verbindung hin zu dir?

Doch in der Ferne sehe ich Licht,
quietschend läuft der Zug nun ein.
Türen gehen auf, sehe dich nicht.
Ohne dich wird es so einsam sein.

Schleppenden Schrittes gehe ich fort.
Enttäuschung steckt noch fest in mir.
Findest du zurück zu unserem Ort,
wo ich immer glücklich war mit dir?

19.09.2009            Norbert Wittke

(Das Gedicht entstand gestern beim Lauftraining auf  dem Laufband,
im Fitnesscenter. Habe es dann nachher direkt dort aufgeschrieben.
Man sieht wozu fehlende Fitness führen kann. Übrigens sind mir
dort schon insgesamt 7 Gedichte eingefallen. Sport ist Mord!)

 

 

 

 

 

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