Ingrid Drewing

Sommers Ende

Der Sommer glüht dem Ende nun entgegen,
auch Vögel sind zum großen Flug bereit.
Des Morgens spielt der Nebel auf den Wegen,
der Frühherbst ist hier wartend längst zugegen,
die Frucht zu ernten nach der Reife Zeit.

Auf einer Barke sanft dahin geglitten,
der Fluss errötend sanft im Abendschein,
am Ufer blieb zurück, was wir durchschritten,
im Rausch der Jahre einsam auch durchlitten,
des Lebens lichtes, dunkles Lied vom Sein.

Es gilt an einen fernen Strand zu fahren,
wo alle Dunkelheit der Strahl durchbricht,
und grauer Sorgen dumpfes Angstgebaren,
des Lebens Schauer, Leiden trüber Jahre
vergehen in dem Glanze neuen Lichts.

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.09.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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