Kerstin Langenbach

“Soziale Phobie“

 

 

 

Irgendwann ist es geschehen.
Der Grund noch nicht so wirklich klar.
Die Angst im Herz will nicht mehr gehen,
so wie´s vorher immer war.

Versteckt in seinem Kämmerlein,
fühlt er sich wohl und still  geborgen.
Das Außen nur von fern noch sah.
Heißt ihm nicht mehr guten Morgen.

An Tagen, wo er muss sich stellen,
der vielen, ach, zu vielen Leute.
Tut fälschlich Lächeln Antlitz hellen,
mit schnellem Herzschlag, durch die Meute.

Hofft jedes Mal für sich auf́´s Neue,
dass keiner Dieser kommt zu nah´.
Trumpft für kurz der tiefen Scheue
und Angst ,die wirklich in ihn fahr´.

Ein Wort zu viel nur und die Panik
schießt wie Pfeile in sein´n Kopf.
Am Ende schweigend er nur nickt.
Sein Herz für Worte zu arg klopf´.

So geht er um mit Sympathien,
die von außen ihm begegnen.
Er kann sie spür´n, doch will nur fliehen.
Dem Unverständnis  ist erlegen.

Sein Verhalten schürt das Meiden,
Jener, die dort draußen leben.
Keiner sieht das arge Leiden.
Abweisend scheint er nur zugegen.

...

 

 

© Kerstin Langenbach / Oktober 2009

 

 

Dies ist ein mehr oder minder kurzer “Ausflug” in die Krankheit, die sich “soziale Phobie” nennt. Es ist ein Thema, welchem man noch ganz viel zufügen könnte.. . aber es wäre als Gedicht zu lang geworden.. .







Kerstin Langenbach, Anmerkung zum Gedicht

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