Gabriele Ebbighausen
Dunkle Schatten
Dunkle Schatten
Ich geh durch endlos lange Gassen,
einsam, allein, unter Deinem Schein.
In diesem Moment so verlassen,
nur Du, La Luna lässt mich nicht allein.
Klirrende Kälte breitet sich in mir aus,
will nur noch so schnell wie möglich nach Haus.
Mein Atem so hell in dieser Luft,
in ihr liegt ein unheimlicher Duft.
Da, auf einmal dunkle Schatten hinter mir,
die Angst, lässt mich fast erfrier `n.
Wo kommen sie her? Wo wollen sie hin?
Panische Angst, ganz wirr mein Sinn.
Kann gar nicht klar denken, Gedanken nicht lenken,
Schritte werden schneller, Schatten werden heller.
Hektischer Atem, Schweiß auf der Stirn,
fang an zu rennen, Tränen in den Augen brennen.
Schatten kleben an mir, immer noch da,
Todesangst, bin ich in Gefahr?
Da, am Ende der Gasse,
eine große Menschenmasse.
Rette mich in sie hinein,
nun bin ich nicht mehr allein.
Dreh mich langsam um,
hinter mir ist alles stumm.
© Gabi Ebbighausen 26.10.2009
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 26.10.2009.
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