Wiltrud Mothes

In den Herzen wird es Herbst

 

In den Herzen wird es Herbst

 

Ein rauer Wind pfeift durch das Land.

Kaum einer reicht sich noch die Hand,

erinnert sich an dieses Band

der Kollegialität,

die einst sie mal verband.

Noch eh man es richtig merkt,

schleicht Kälte sich ins Herz hinein.

Keiner will der Erste sein,

der seinen Arbeitsplatz muss räumen.

Was wurde nur aus ihren Träumen?

 

Die Manager und die Banken

sie brachten sie ins wanken.

Alles schreit jetzt nach dem Staat.

Man fragt sich wann geht auf die neue Saat?

Wird unser Land bald wieder blühen?

Wird’s mit der Wirtschaft wieder aufwärts gehen?

Wer zahlt letztendlich diesen Preis?

Meist ist’s der kleine Mann,

wie man bekanntlich weiß.

Es weht ein rauer Wind am Arbeitsmarkt.

Was wird aus ihren Träumen dann?

 

©wimo

 

Gedanken, die mich bewegen, da meine Tochter kurz vor der Entlassung steht.Wiltrud Mothes, Anmerkung zum Gedicht

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Wie herbstlich wird die Dämmerung,
wie gläsern ihrer Lüfte Kühle,
die Schatten liegen auf dem ›Grün‹
und rufen leis’ »Auf Wiederseh’n!«

Der Sommer sagt: »Adieu, macht’s gut,
ich komme wieder nächstes Jahr!«
Entflammt noch einmal mit aller Macht
den ganzen Horizont mit seinen bunten Farben!

Wehmut tief in meinem Herzen
und Hoffnung zugleich,
glückselig
das
Erinnern

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