Uli Garschagen

Blicke zum "Verbrechen"

 

Noch müde Tore öffnen ablehnend.

Heller Schein benetzt

zum Sonnenmorgen Augenpaar.

 

Kein Stern in Sicht.

Deiner doch,

im Zuge des frischen Aufgehens.

 

Du herrliche „Verbrecherin“,

raubst alltäglichem

die Schmach, die Unlust und die Sorgen.

 

Denken wird zur Sucht

Aus grau wird bunt,

wie das kurze Leben es verdient.

 

Lange Tage werden kurz.

Viel viel kürzer als im Grauen zuvor,

Was hat Amor vor?

 

Fröhlichkeit segnete den Tag.

Karneval ist nicht anwesend,

eher das „Verbrechen“ der Herrlichen.

 

Müde Teile der Augen doch , sinken verabscheuend.

Glückliche Schatten benetzen zur zweiten verliebten Nacht

am Tag noch träumendes Zwillingspaar.

 

 

 

 

© by uli garschagen 2009

 

 

 

 

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