Ars Somniandi

Warum weinst du nicht?

Mein Kopf auf deine Brust sich legte,
ich spürte leis des Herzes Schlag -
Es war, als wenn es sich bewegte
in Tränen sanft - oh, welch' Klag!

Ich hätt' gedacht, ich könnt' dich betten,
ohne dass du Schmerz musst spüren -
Man konnt' dich leider nicht mehr retten
aus diesen tief verschloss'nen Tür'n.

Du warst mein alles, warst lang mein Blut,
mein Leib der zittert noch in Trance -
Erloschen scheint die tiefrote Glut,
die ich seh' in dir: welch' Séance!

Ich weiß genau, du wirst mir fehlen,
auch wenn die Lücke niemals schließt -
Ich werd' mich durch die Tage quälen
und seh'n, dass deine Hoffnung fließt!

© Ars Somniandi

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.11.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Zum wiederholten Mal muss sich die Gymnasiastin Lisa-Marie in einer neuen Schule zurechtfinden. Dabei fällt sie allein durch ihre bescheidene Kleidung und Zurückhaltung auf. Schon bei der ersten Begegnung fühlt sie sich zu ihrem jungen, attraktiven Lehrer, Hendrik von Auental, der einem alten Adelsgeschlecht entstammt, hingezogen. Aber das geht nicht ihr allein so.
Die junge Frau muss gegen Ablehnung und Misstrauen kämpfen. Doch auch der Lehrer sieht sich plötzlich einer bösartigen Anschuldigung ausgesetzt. Trotzdem kommt es zwischen beiden zu einer zarten Annäherung. Dann treibt ein Schicksalsschlag den Mann zurück auf das elterliche Gut, wo ihn nicht nur neue Aufgaben erwarten sondern auch Familientraditionen, die ihn in Ketten legen.

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