Gerhild Decker

G l ü c k s k ä f e r

Glückskäfer

Wenn erste Sonnenstrahlen locken
und auch der Boden oft noch recht kalt.
sieht man sie versteckt in Pflanzen hocken,
und weiß, der Frühling kommt jetzt bald.

 Marienkäfer sind gemeint,
mit ihrem schönen Pünktchenkleid.
Kaum, das der erste dann erscheint,
ist auch der nächste nicht mehr weit.

Schnell bilden sich nun Kolonien,
sehr unterschiedlich sind die Arten,
auch Siebenflecke und Harlekin
sind meist dabei in jedem Garten.

Sie helfen uns bei Läuseplagen
mit ihrem großen Appetit.
Stets füllen sie reich ihren Magen
und nehmen manchen Schädling mit.

Bevor der Winter hier einzieht,
sammeln sie sich in Schwärmen.
In großen Massen man sie sieht,
damit bemüht, sich aufzuwärmen.

Dann fliegen sie in südlich´Gefilde,
kehren im Frühjahr erst wieder zurück.
Wird das Klima wieder milde,
bringen sie neuerlich uns Glück.

 

© Gerhild Decker / Nov. 09

 

 


 

Anm. An einem der letzten sonnigen Herbsttage wurden mein Mann und ich bei einem Spaziergang von diesen Winzlingen regelrecht belagert. An die Hundert saßen auf unserer Kleidung und in unseren Haaren.
Habe ich vorher noch nie so erlebt.
Gerhild Decker, Anmerkung zum Gedicht

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Gerhild Decker).
Der Beitrag wurde von Gerhild Decker auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.11.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Die Autorin:

Buch von Gerhild Decker:

cover

Fabelhaft Tierisch: Gedichte und Zeichnungen von Gerhild Decker



Auch in diesem Buch erkennt man die ausgezeichnete Beobachtungsgabe der Autorin und Tierfreundin. In erfrischend heiterer Sprache lässt sie Tiere zu Wort kommen, stattet sie mit menschlichen Eigenschaften, Gedanken und Empfindungen aus und hält Menschen auf humorvolle, unterhaltsame Weise oftmals einen moralischen Spiegel vor. Dabei erkennt man, dass der Ursprung manch einer Weisheit durchaus bei den Tieren zu finden ist. Die Botschaften dieser Fabelgedichte sind durch Federzeichnungen geschmückt und sprechen Jung und Alt gleichermaßen an.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (10)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Tiere" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Gerhild Decker

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

H e r b s t i m p r e s s i o n e n von Gerhild Decker (Thema des Monats)
Der heilige Franz und die Schafskälte* von Anne-Marie Zuther (Tiere)
Vulkane von Margit Farwig (Haiku, Tanka & Co.)