Artur Hüttemann

kleines Adventsgedicht

Wie schön war´s damals, einfach Kind zu sein,

die Welt erwartungsvoll mit großen Augen anzusehen.

Noch ohne Argwohn vor dem bunten Lichterschein

der nahen Weihnacht hoffnungsvoll zu stehen.

Und in den Tagen des Advent im letzten Sonnenschein,

da sah man abends hinter rot erhellter Wolkenschicht

oft bis in  Christkinds gluterhitzte Backstub rein,

der Duft von frischen Plätzchen streifte das Gesicht.

Ja, in Erwartung weihnachtlicher Gaben,

die uns vom Christkind unter seinen Baum gelegt,

da zeigten wir uns artig, Mädchen wie auch Knaben,

wurden auch sonst im Jahr viel Streiche ausgeheckt.

Schön war es damals in den frühen Kindertagen,

es lag so eine wunderbare Stimmung im Advent.

Bescheidenes ward damals bittend vorgetragen,

auch eine Tugend, die man kaum noch kennt.

Advent hat offenbar den wahren Sinn verloren,

die gnadenvolle Himmelsbotschaft wurde zugehängt

Ward uns das Christkind denn umsonst geboren,

wenn Gut und Geld das Heil der Welt verdrängt?

 

 

Artur von Zell

 

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Der Weg eines ausgesiedelten Lehrerehepaars führte ab 1977 über Höhen und Tiefen. Die Erziehungsmethoden aus Ost und West prallten manchmal wie Feuer und Wasser aufeinander, und gaben uns Recht,dass ein Umdenken im Sinne einer Verbindung von positiven Elementen aus den beiden Schulsystemen aus West und Ost,erfolgen musste.Siehe Kindertagesstädten,ein entschlossenes Durchgreifen bei Jugendlichen, ohne Verletzung der Schülerwürde.Ein Geschichtsabriss aus der Sicht eines Volkskundlers.

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