Evelyn Goßmann

Diese köstlichen Düfte

ich erinnere mich...

 

Wenn Schneeflocken leise vom Himmel rieseln

in anmutigem Tanz in dunkler Winternacht hernieder schweben

wird gleich wieder an Weihnachten gedacht.

Gedanken an den Plätzchenduft der die ganze Küche erfüllte

das lustig im Ofen prasselnde Feuer und köstlichen Bratäpfelduft

lassen Träume aufleben, hoffen, wünschen,

an Geschenke und vergangene Weihnachtsfeste denken.

Wir stechen Engel, Herzen und Sterne aus

formen Lebkuchenmännchen, basteln ein Knusperhaus;

denken an Großmutters Geschichten, Vorlesen bei Kerzenschein

musizieren und Socken stricken bei uns zu Haus

das war himmlisch, konnte gar nicht anderes sein.

Das knisternde Feuer schien wie besondere Musik dazu,

Stimmung war so heimelig, voll friedlicher, andächtiger Ruh'.

Wir saßen still am warmen Ofen und lauschten ihrer Stimme gebannt

Funken stoben knisternd, wenn dicke Holzscheite dort wurden verbrannt.

Bratäpfel und Nusskerne schmeckten himmlisch gut,

der Bauch bekam oft schmerzhaft das zu spüren

wenn wir zuviel genascht von noch warmen Plätzchen,oder dem Teig beim Rühren.

Besonders köstlich war Spekulatius auf Schwarzbrot mit Butter

mein Lieblingsbrot in der Zeit, bestätigte kürzlich noch die Mutter.

Beim Nachdenken ahne ich wieder neu diese Düfte

und wünsche innig:‚könnte es doch noch einmal so sein.'

Bin schon trunken von dem Glück,

dem Kleinod der Erinnerungen

an Kindheits- Familien- und Weihnachtsglück.

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Wenn erst ein laues Lüftchen weht,
das sich naturgemäß dann dreht
und schnelle ganz geschwind,
aus diesem Lüftchen wird ein Wind,
der schließlich dann zum Sturme wird,
und gefahren in sich birgt-
Dann steht der Mensch als Kreatur,
vor den Gewalten der Natur.
Der Mensch wird vielleicht etwas klüger,
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