Adalbert Nagele

Zehn kleine Kinderlein...

 

Zehn kleine Kinderlein,
die spielten in der Scheun',
eines war im Heu versteckt,
da waren's nur mehr neun.

Neun kleine Kinderlein,
die haben viel gelacht,
eines hat nicht mitgemacht,
da waren's nur noch acht.

Acht kleine Kinderlein,
die sind zusammen blieb'n,
eines ist davon gerannt,
da waren's nur mehr sieb'n.

Sieben kleine Kinderlein,
bestaunten ein Gewächs,
eines hat sich drin verstrickt,
da waren's nur noch sechs.

Sechs kleine Kinderlein,
die gingen ohne Strümpf',
einem war's zu kalt dabei,
da waren's nur mehr fünf.

Fünf kleine Kinderlein,
die kosteten vom Bier,
eines war beschwipst davon,
da waren's nur mehr vier.

Vier kleine Kinderlein,
die aßen allerlei,
eines aß zu viel davon,
da waren's nur noch drei.

Drei kleine Kinderlein,
die futterten gern Brei,
eines hatte sich verschluckt,
da waren's nur noch zwei.

Zwei kleine Kinderlein,
sind besser als gar keins,
sind nicht lange Freunde blieb'n,
da gab es nur noch eins.

Alle kleine Kinderlein
hörten den Hahn kräh'n,
da sind sie alle hingelaufen,
so waren's wieder zehn.


© Adalbert Nagele



Für Denkfix noch ein Kindergedicht von mir für einen guten Zweck. Herzliche Grüße vom Adalbert.Adalbert Nagele, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.12.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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