Martina Wiemers

Weihnachtsfeier in der Firma

Die Weihnachtsfeier in der Firma,
erfreut den Paul, den Kurt, die Irma.
Der „Große Chef“ gibt einen aus,
ist zwar ein Arsch, erhält  Applaus.

Man duzt sich gleich, was ist dabei,
ab achtzehn Uhr, bis nachts halb drei.
Es erklingen Weihnachtslieder,
immer wieder, immer wieder.

Die Stimmung steigt schnell auf die Spitze,
als man erzählt Blondinenwitze.
Beim Pfänderspiel muss Fräulein Suse
die Knöpfe öffnen ihrer Bluse.

Man sieht den Paul die Irma necken,
weit draußen in den dunklen Ecken.
Auch Kurt küsst heftig Fräulein Meier,
bei dieser schönen Weihnachtsfeier.

Der Chef, mit lächelnd heit`rer Miene,
sagt forsch zu seiner Azubine:
„ach liebes Fräulein Sowieso,
komm doch mal mit in mein Büro.“

Dann sieht man ihn mit ihr verschwinden
und dabei sich den Schlips aufbinden.
Was die beiden dann so treiben,
soll  lieber ein Geheimnis bleiben.

Am nächsten Morgen in der Firma,
sagt streng der Paul dann zu der Irma :
„das gestern Nacht dort mit uns zwei,
vergiss es schnell, war nichts dabei“.

Auch Kurt ist früh am Arbeitsplatz,
völlig gestresst und leicht vergnatzt,
fühlt sich besch….. nach der Feier.
Schreit: “wo bleibt mein Kaffee, Fräulein Meier?“

Die Azubine Sowieso,
kommt viel zu spät heut ins Büro.
Sagt zum Chef: „ach Mausi-Klaus“,
da schmeißt er sie gleich hochkant raus.

Der Tag danach, der ist wie immer,
vielleicht sogar ein bisschen schlimmer.
Und die Moral vom dem Gedicht,
ich nenne hier die Firma nicht.

           ©MW

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Martina Wiemers).
Der Beitrag wurde von Martina Wiemers auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.12.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Die Autorin:

Bücher unserer Autoren:

cover

Das wilde Kind von Hameln von Bettina Szrama



Der aufsehenerregende Fall des Wilden Peter von Hameln 1724: Das Auftauchen eines verwilderten Knaben nahe Hameln sorgt für Spekulationen und Mutmaßungen am kurfürstlichen Hof von Hannover. Der Kommissar Aristide Burchardy ermittelt in der mysteriösen Angelegenheit. Doch der wilde Peter, wie er fortan von den Hamelnern genannt wird, will nicht sprechen und führt sich wie ein Wolf auf. All dies interessiert Aristide allerdings weniger als das kurfürstliche Wappen auf dem Hemdfetzen, den der nackte Wilde um den Hals trug. Peter wird im Armenhaus untergebracht und trifft dort auf Grete, die Tochter des Aufsehers. Unbemerkt bringt sie sich in den Besitz des einzigen Nachweises über Peters Herkunft. Der armen Kreatur verbunden, flieht sie mit Peter und begleitet ihn auf seinem abenteuerlichen Weg bis an den englischen Königshof Georg I. Nicht nur dieser, auch ein Celler Zuchthausaufseher, ein englischer Lord und eine hannoversche Prinzessin hegen ein auffälliges Interesse für den Wilden. Immer wieder kreuzen sich dabei Aristides und Gretes Wege, bis er ihr, in seinem Bestreben in den Besitz des Hemdfetzens zu kommen, das Leben rettet. Als er endlich hinter Peters Geheimnis kommt, muss er erkennen, dass er selbst ein wichtiger Teil in dieser Geschichte um Macht, Mord und Intrigen ist. Hat seine Liebe zu Grete trotzdem eine Chance? …

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (6)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Weihnachten" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Martina Wiemers

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Powerfrau von Martina Wiemers (Das Leben)
Das Licht der Weihnacht von Michael Reißig (Weihnachten)
Folgen einer Bitte von Heino Suess (Autobiografisches)