Torsten Jäger

Da haben wir nicht mal den Salat... - Kopenhagen Tag zehn!

Ein wirklich leckerer Salat,
mit Kräutern und Dressing aus Quark.
Sattgrün, knackig - aber weich,
nicht zäh, nicht bitter - doch reif.

Saftig mit würzigem Biss,
- Bio - der schmeckt mir gewiss!
Doch zu allem kulinarischen Schrecken
schmeckt er auch den Heerscharen Schnecken,
die sich unersättlich durch feuchtmilde Winter
hindurch mogeln und ihre Kinder
sich mehren, wachsen gedeihen,
sich geben, als würden sie sein
heimisch in dieser Region. -
Doch kamen die Vorfahren schon
aus Spanien in diese Gefilde,
vermehrten sich unglaublich wilde.
Und keiner war da, der sie gerne fraß
zwischen Salatbeet, Gemüse und Gras.
So können sich laben die Wesen
am leckren Salat. - die Handschrift ist deutlich zu lesen.
...
Übrig bleibt nur der Siel,
doch auch davon nicht viel.
Eine große Wühlmauskolonie ist froh,
friss, wie sie kann, das Gro
von Salat, Rübe und Kohl,
die Obstbaumwurzeln legt sie hohl.
Wirkliche Gegner, wirkliche Fraßfeinde
hat auch dieser Nager keine. -
Keine mehr, denn lang ist's her, dass Mauswiesel
hier lebten, sie fingen. - Jetzt legen Schlaufüchse Diesel
auf alten Stofflumpnen in Gänge,
um zu vertreiben die Mäuse, doch auf ganzer Länge
ist dies ein wahrer Schuss in den Ofen,
allein die Nützlinge sind hier die Doofen.

Die Wühlmaus - durch milde Winter verwöhnt -
unter der jeder Gärtner schwer stöhnt. -
Auch sie ist Nutznießer der Wärme. -
Und der leckre Salat? - Er rückt in weite Ferne...!

 

 

Ich selbst weiß es aus Erfahrung. - Die Spanische Wegschnecke oder aber unzählige Wühlmäuse zerstören ganze Ernten und ermöglichen oftmals keine Ernte. Grund für deren Vermehrung ist und bleibt auch der Temperaturanstieg - verbunden mit feuchten und warmen Wintern!
Ein Grund mehr das Klima zu schützen. - Beispielsweise, indem man regionale Produkte kauft. Keine Supermarktware aus China muss es sein. - Es tut auch der Apfel vom Bauer um die Ecke. Der Apfel muss nicht aus Israel stammen, um zu schmecken...
Wer regionale Produkte vorzieht, schützt nicht nur das Klima. Wenn er Bio-Produkte wählt schützt er auch noch die Natur. Und er sichert Arbeitsplätze in der Region. - Was will man mehr?

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 16.12.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Todes-Mais von Torsten Jäger



Zwei Kommissare ermitteln, da der Leiter eines Genmais-Versuchsfeldes tot aufgefunden wird – übersät von Bienenstichen. Zunächst erscheint es wie ein Unfall. Sehr bald wird klar, dass es sich um keinen Unfall handeln kann. Doch auch ein Mord erscheint unerklärlich. Wie sollte man schließlich auch einen Bienenschwarm dazu bringen, einen Menschen zu attackieren? Die Kommissare verschaffen sich einen Überblick über die Lebensweise der Bienen und ermitteln in alle Richtung. Einerseits gibt es da eine Bürgerinitiative, die gegen den Genmais wettert. Andererseits existiert der Bruder des Opfers, der in Brasilien ausgerechnet Flora und Fauna erforscht und über ein nötiges biologisches Hintergrundwissen für die Tat verfügen könnte. Und nicht zuletzt gibt es auch noch die Imker in Bodenheim und Umgebung, die nur schwer Honig mit genverändertem Pollen verkaufen können.

Einer der Kommissare – Kelchbrunner – hadert zudem mit dem Schicksal und wirkt in dem Fall sehr subjektiv. Alles scheint sehr verworren.
Erst als ein zweiter Mensch sterben muss, erkennen die Kommissare, worum es in dem Fall wirklich geht.

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