Ecki Paul

Weinachten, aus der Sicht vom frustrierten Weihnachtsmann

 
Jedes Jahr um diese Zeit
wenn andere vor Kamine sitzen,
und bei Glühwein schwitzen und denken ihre Welt sei heil.
Da muss ich raus, oh Graus.
 
Zu Fuß muss ich nun gehen,
stillgelegt man hat mein Schlitten.
Es sind die Steuern, sie waren einfach viel zu teuer
Meine Luft ist auch nicht mehr die beste,
ich glaub ich muss ein Weilchen ruhen.
 
Einen Penner treff ich an der Bank,
er sieht aus als ob er friert.
Ich möchte ihn ne Decke gegen Kälte geben,
er wehrt ab und will nur Geld für Alkohol.
Ich lass ihn frieren, ich gehe weiter.
 
Ich schaue rein in einem Haus
wo Kinder schon Bescherung haben,
und sehe wie sie plötzlich streiten.
Denn jeder will mit diesem Spielen,
dieses was der andere hat.
 
Ich bin entsetzt, ich kann's nicht fassen
vor soviel Unvernunft.
Was habt ihr nur daraus gemacht
was einst ein Fest der Liebe für euch war.
 
Ich wünsche allen ein frohes Fest,
Im nächsten Jahr,

"ich bleib zu Haus".

 

©  Eckhard-Paul. Rocke

 

 

 

 

 





   

 

 

 



  

 

 

 



  

 

 



  

 

 

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