Ingrid Drewing

Weihnachtsfest

Zweitausend Jahre gibt es schon

den Anlass für das Weihnachtsfest.

Des Menschen Hoffen auf das Licht,

das ihm den Frieden hier verspricht,

Geschenk, des einen Gottes Sohn,

das fest ihn glauben lässt.

 

Bei aller Unzulänglichkeit,

dem Neid, der Gier, dem Hass auf Erden

sehnt sich der Mensch nach Liebe, Glück,

in die Geborgenheit zurück,

die ihm in seiner Kinderzeit,

in Freud und Leid, zu Teil durft’ werden.

 

Und in der hellen Weihnachtsfreude,

dort in der Kirche heil’ger Nacht,

singt er beglückt die alten Lieder

und findet, was verloren, wieder.

Dieses Gefühl, das er sonst scheute,

inmitten all der vielen Leute,

beschwingt ihn, hat ihn froh gemacht.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 23.12.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Seinen wohlverdienten Urlaub hat sich Kommissar Heinz Kelchbrunner anders vorgestellt: Erst stößt er beim Graben in seinem Garten auf menschliche Gebeine, dann beschäftigt ihn ein weitaus aktuellerer Todesfall in seiner freien Zeit: Anna Einarsdóttír wird beim Spaziergang von einem Ast erschlagen – und das ist, wie sich herausstellt, nicht dem stürmischen Wetter geschuldet. Kelchbrunner und seine Kollegin Katharina Juvanic nehmen die Ermittlungen auf. Die Spur führt schließlich nach Island, die Heimat der Toten, und zum geplanten Bau eines Staudammes, der eine wertvolle Naturfläche akut gefährdet. Dass Kelchbrunner von oberster Stelle dorthin beordert wird, um weitere Nachforschungen anzustellen, kommt dem umweltbewussten Kommissar gerade recht. Vielleicht gelingt es ihm, nicht nur Licht ins Dunkel zu bringen, sondern gleichzeitig seine eigenen Schlafstörungen und einen schmerzhaften Verlust zu überwinden. Kaum in Island angekommen, muss er sich jedoch gleich mit störrischen Behörden und verstockten bis feindseligen Einheimischen auseinandersetzen. Es scheint, als sei niemandem hier an der Auflösung des Falles gelegen …

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