Jens Marquard

VERSCHIEDENES SARKASTISCHES (2)

OLD MAC DONALD

Original:
Old Mac Donald hat ne Farm;
Ih ai ih ai oh;
und auf der Farm da gibt es Rinder;
Ih ai ih ai oh,
Mit nem Muh Muh hier und nem Muh Muh da;
hier ein Muh, da ein Muh,
überall ein Muh Muh;
Old Mac Donald hat ne Farm;
Ih ai ih ai oh;

Parodie:
Old Mac Donald spendet Samen;
Ih ai Ih ai Oh,
Und aus den Samen werden Kinder;
Ih ai ih ai oh;
ein Zwilling hier und ein Drilling da;
Vierling hier, Fünfling da;
auf einmal ein Sechsling;
Mac Donald ist Dschingis Khan;
Ih ai Ih ai Oh;


WAS ZIEH ICH AN

Original:
was zieh ich an, was zieh ich an;
damit man mich auch gut sehen kann;
rot leuchtet grell, gelb sieht man schnell;
grau oder braun das sieht man kaum;
was zieh ich an, was zieh ich an;
damit man mich sehen kann;

Parodie:
was, ich bin krank, was ich bin krank,
einfach ein Hypochondrie Blödmann,
Schweinegrippe und BSE, SARS das tut sehr weh;
was ich bin krank, was ich bin krank;
ich sterbe bestimmt daran;

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 23.12.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

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