Helmut Wendelken

Engeltraumstaub

  

Ein Traum vergeht ganz Engelszart,

mit Hoffnung auf die Wiederkehr,

das Glück mit deinem Blick gepaart,

brachte ihn mit einem Lächeln her.

 

Mit Träumen, rein wie Engelstränen,

so unsagbar fein und zart,

das Erwachen willst du vergrämen,

weil der Morgen nun schon naht.

 

Die Sonne schon zart am Himmel steht,

deine Nacht zieht sich zurück,

nicht wissend wie es weiter geht,

ersehnst du dir ein wenig Glück.

 

Auf Engelschwingen die Nacht vergeht,

losgelöst aus des Traumes schein,

die Welt sich um dich weiter dreht,

ein Traum kann doch nicht alles sein.

 

Der Himmel hängt doch voller Geigen,

doch für dich kein Ton von ihnen,

der Engelstaub sollte es dir zeigen,

doch blieb er in den Wolken liegen.

 

Aufgelöst durch heftig Regen dann,

verdünnt für dich das Glück nur fiel,

kam es doch spärlich bei dir nur an,

vielleicht ist nur dein Wunsch zuviel.

 

 

© Helmut Wendelken

 

 

 

 

 

 

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