Ina Klutzkewitz

Fenster zur Seele

Die Stadt liegt im Dunkeln

Wieder holt mich die Einsamkeit ein

Ich stehe auf der Strasse

und blicke in ein beleuchtetes Fenster

Es ist das Fenster zu deinem Zimmer

Ich erkenne die Umrisse deines Schattens

So nah !

Bei dir wollte ich Wärme und Geborgenheit finden

Schutz suchen und Trost

In deinen Armen wollte ich Liebe spüren

meine Tränen trocken

mir von dir über das nasse Haar streicheln lassen

Wie gerne wäre ich jetzt in deinem Zimmer

Doch ich stehe immer noch auf der Strasse

traue mich nicht zu dir

und kann mich nicht trennen

von diesem hoffnungsvollen Anblick

Meine Seele schreit

mein Kopf so schwer von Gedanken

Ein Trümmerfeld

In den Händen halte ich Scherben

ein Bild von dir

Es ist zerbrochen

genauso wie mein Herz

So große Schmerzen

kann es nicht begreifen

und es wird ewig ein Geheimnis bleiben 

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