Gabriele Ebbighausen

Ich leb in mir

 

Ich leb in mir

 

Ich lebe in mir von Anbeginn

egal ob ich fröhlich oder traurig bin.

Ich bin mein Licht, das für mich scheint

wenn ich verzag, mit vielen schon am Ende meint.

 

Ich bin mein Rettungsboot, das den Anker schmeißt

wenn ich nicht schwimmen kann, den Rettungsring greif.

Ich bin mein Buch, in dem ich schreibe

Seite für Seite, aus diesem Leben das ich bereise.

 

Wenn es nicht mehr geht, ist es nicht zu spät.

Ich bleibe stehen und lasse mich nicht gehen.

Ich höre in mich hinein und weiß ich bin nicht allein.

Ich bin mein Wort, an das ich glaub, dem  ich vertrau.

 

Oft läuft meine Zeit schneller als ich kann

kommt dann früher als ich bei mir Zuhause an.

Auch mein Problem wohnt in mir seid Anbeginn

geht mir oft lange nicht aus den Sinn.

 

Viele Träume wohnen in mir drin

oft versteh ich nicht deren Sinn.

Doch ich bin mein Weg auf dem ich geh

ob so oder so, ich immer zu mir steh.

 

 

© Gabi Ebbighausen  04.02.2010

 

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Weil ich das Verschwenderische des Lebens begriffen habe, die Extreme erkannte und über den Weg von einem zum anderen nachzudenken anfing, weil ich verstand wie elend es ist, wußte ich auch, wie schön es ist und weil ich erkannte, wie ernst es auch ist wußte ich auch wie fröhlich es ist.

Und weil ich begriff wie lang und wie kurz der Weg zwischen beiden ist, nahm ich ihn auch wahr und so ist mir heute jeder Schritt es wert eingehalten zu werden, weil hinter jedem Ereignis sich ein anderes verbirgt und sichtbar wird.

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