Elke Dutschun

Amok ohne Motiv

 

Ohne Moral im satanischen Rausch,

drangen sie ein, in deren Haus,

streckten das Paar im Blutrausch nieder,

so ist´s geschehn, so passiert´s immer wieder.

 

Psychologen sie suchen nach Theorien,

was gab den Anlass, woran könnt es liegen?

Das Böse ist mächtig, es hat gesiegt,

tief in der Wurzel das Übel liegt.

 

Kinder, sie werden von Müttern geboren,

dann  wachsen sie einsam auf und verloren.

Es gibt keine Regeln, kein strafendes Wort,

das Kind ist zu hause, die Eltern fort.

 

Des Kindes Seele zu hause erfriert,

kein liebendes Wort man an es verliert.

Kein Mensch sich um seine Sorgen kümmert,

das Herz es blutet, schreit und wimmert.

 

Ein Kind, das mit Liebe durchs Leben geht,

gefestigt auf seinen Füssen steht,

das Liebe erfährt in seinem Heim,

das wird ein rechter Mensch dann sein.

 

Mütter ich ruf euch, dass ihr euch besinnt,

eilt rasch nach hause zu eurem Kind,

es braucht eure Liebe, Geborgenheit, Glück,

ein erkaltetes Herz schlägt brutal zurück.

 

Elke Dutschun

Dieses Gedicht habe ich geschrieben, weil ich denke, daß wir die Gesellschaft endlich wachrütteln müssen. Wieviele verlorene Seelen schreien uns täglich zu, sind wir taub geworden, ist unser Herz versteinert? Wir alle können so viel beitragen, wir alle können so viel geben. Wir alle sind für die Kinder dieser Welt verantwortlich. Wenn wir weiter die Augen, Ohren und unser Herz verschließen, dann wird es schon bald sehr dunkel für uns werden. Helft alle mit, seid für die Kinder da. Mütter kümmert euch wieder mehr um sie, seid für eure Kinder da und ihr Nachbarn, helft mit, laßt die Kinder nicht alleine. Als meine Tochter noch zur Schule ging, kam sie eines Tages nach hause und fragte mich, ob sie eine Schulfreundin mitbringen dürfte, die mittags nichts zu essen bekommt, weil ihre Eltern arbeiten müssen. Es dauerte nicht lange, da hatte ich jeden Tag 4 Kinder am Tisch. Eines Tages, kam noch ein Kind dazu. Ich hatte die Teller schon gefüllt und die Töpfe waren leer. Da sagte meine Tochter "Mama, wenn jeder von seinem Teller etwas abgibt, haben wir immer noch genug und (ich nenne sie) Maria kann auch mitessen. Das taten wir dann auch und wißt ihr was, ich habe das nie vergessen. Es ist viele Jahre her, aber noch immer kommen mich diese Kinder besuchen. In meinen Lesungen erzähle ich auch oft davon und es gibt schon viele die mitmachen. Je mehr man teilt, je mehr bekommt man zurück. Liebe, Dankbarkeit, Freude eine Lächeln, für mich die schönsten Geschenke.
Tut es mir nach, es macht sehr glücklich.
Eure Elke
Elke Dutschun, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.02.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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