Karl-Heinz Fricke

Ohne Hemmungen

Ach wie liebte sie ihr Bett
die junge h[bsche Lisabeth.
In gutem Haus erzogen,
war sie Männern gewogen.

Des Hauses Gärtner Ottokar.
ihr sehr bald zu Willen war.
Weil der Sex sie so entzückt,
wurde oftmals sie beglückt.

Sehr bald trieb es sie hinaus
aus dem strengen Elternhaus.
Die große Stadt wurd' ihr Ziel,
hoffend zu erleben viel.

Nur noch Männer verwöhnen,
um ihrer Lust zu fröhnen.
Sie fand auch gleich Unterkunft,
so kam sie zur alten Zunft.

Gleich wurde sie eingeführt
und hat niemals sich geniert.
Wurde vieler Männer Wahl,
bei dem Handel nicht legal.

Ihre 'Kunden' Advokaten,
Lehrer, Ärzte, Soldaten.
Mit flaschem Bart ein Bankier,
nachts, damit man ihn nicht seh.

Plötzlich eine Razzia,
weil es doch illegal war.
So endeten sie im Knast
ohne Eile, ohne Hast.

Empfanden es als bitter,
dass sie nun hinter Gitter.
Und dann kamen vor Gericht,
Lisabeth gefiel das nicht.

Sicher machte ihr Vater
ihr ein großes Theater,
würde er es nun gewahr,
dass sie eine Hure war. 

Doch als sie den Richter sah,
rief sie laut: "Dich kenn ich ja !"
Sie rief ihm zu: "Ach Frieder,
hier finde ich dich wieder.

Wir haben so manche Nacht
schön in meinem Bett verbracht !"
So kann es gehn in der Welt,
Verfahren wurde eingestellt.

Karl-Heinz Fricke  21.2.2010

Anmerkung:  Prostitution ist in Kanada gegen das Gesetz.

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