Sven Rabe
Troll
Troll im Wald ein Kribbeln spürt.
Unterm Bauch sich etwas rührt
Denkt, das muss der Frühling sein
Springt herum auf einem Bein.
Troll studiert, wie werd ich s’los..
Sakrament was mach ich bloss?
Zur Elfenfrau er eilig rennt..
Sie jedoch im Bett und pennt.
Troll fühlt heimliche Gelüste,
Sieht die weissen Elfenbrüste.
küsst das Elfchen auf die Lippen
Will ihr sofort an die Rippen.
Elfchen nicht erpicht auf Schmusen
Schnell bedeckt es seinen Busen.
Haut dem Troll mit Leichtigkeit
Fäustchen auf die Männlichkeit.
Troll im Koma liegt am Boden,
Bös lädiert sind seine Hoden.
Elfenmädchen lacht ihn aus,
Trollin bringt ihn dann nach Haus.
Troll ist seine Lust vergangen,
Er hat nur noch ein Verlangen.
Legt seine Stirn in tiefe Falten..
Kriecht ins Bett zu seiner Alten..
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.09.2003.
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