Jürgen Berndt-Lüders
Powerwalking
Der Winter nahm die Sache streng
nach Vorschrift. Bald war mir zu eng
was mir im Sommer noch gepasst.
Das wurde mir dann bald zur Last.
Was tut man, hat man Kälte satt?
Die Muckibude in der Stadt?
Da liegt doch, und das ist bekannt
die Ausrede schon auf der Hand.
Heut hab ich dies, heut hab ich das,
doch draußen ist mir noch zu nass?
zu kalt? zu glatt? du meine Güte,
wart ich da bis zur Tulpenblüte?
Nein, Mütze, Handschuh, Schal und Mut
sind für den Powerwalker gut.
Er macht sich auf und powert los.
Da wird der Wanst auch nicht so groß.
Trotz Eis und Schnee, trotz Frost am Ohr
nehm ich die Sache mit Humor
und walke tapfer durch den Wald.
Dann bin ich wieder schlanker bald.
Vorheriger TitelNächster TitelNicht die Weltmeisterschaft im Dichten werde ich mit diesen Versen gewinnen, aber das Gedicht ist spontan innerhalb einer viertel Stunde entstanden, und es stimmt fröhlich.
Na also!Jürgen Berndt-Lüders, Anmerkung zum Gedicht
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.03.2010.
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