Simone Wiedenhöfer

SIE

 

 

Sie kennen nichts von Liebe,
Sie kennen nichts von Glück.
Sie folgen ihrer Triebe,
Nur Unheil bleibt zurück.

Sie wollen dich bekehren
Und geben sich lammfromm.
Durch ihre irren Lehren,
So mancher schon verglomm.

Sie säen bösen Dünger,
Maskieren ihr Gesicht.
Sie sind des Teufels Jünger,
So traue ihnen nicht.

Sie säen und sie ernten,
Des Satans böse Saat.
Seit sie sich einst entfernten,
Von Gottes wahrem Pfad.

Sie zeigen sich gern bieder,
Dass man sie nicht erkennt.
Sie kommen immer wieder,
Der Hass in ihnen brennt.

Sie lügen und sie morden,
Fall nicht auf sie herein.
Sie treten auf in Horden,
Doch manchmal auch allein.

Sie werden dich betören,
Mit Lügen und mit List.
Sie werden dich beschwören,
Bis du ihr Opfer bist.


Sie spielen ihre Spiele,
Geschickt und raffiniert.
Du kennst nicht ihre Ziele,
Ahnst nicht was dir passiert.

Sie werden dich bedrängen,
Sie hören niemals auf.
Bist du in ihren Fängen,
Renn` um dein Leben, lauf.

Es wird dir das genommen,
Was du am meisten liebst.
Es gibt auch kein Entkommen,
Selbst wenn du dich ergibst.


Sie wollen dich "erlösen",
Sie tarnen sich sehr gut.
Sie sind die Brut des Bösen,
Sei immer auf der Hut...

 

© Simone Wiedenhöfer 12.03.2010

Religionsfreiheit? In diesem Falle- Nein Danke!!!Simone Wiedenhöfer, Anmerkung zum Gedicht

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