Karl-Heinz Fricke

Die Harztour von 1990

Ist man sehr lang der Heimat fern,
besucht man sie wieder stets gern.
So auch wir mach langen Jahren,
Neues haben wir erfahren.

Die Reise mit dem Jet war gut
weil man sich sehr bemühen tut.
Nach guter Landung, die perfekt,
haben wir uns einmal gestreckt.

Aus dem Jet ins Automobil,
es gab für uns zu sehen viel.
Erst einmal auf die Autobahn,
dann ging es ab im Affenzahn.

Die vielen Brummer, Camper, Pkw,
oh wehe dir, du armes Reh,
solltest du es einmal wagen
schnell mal "Guten Tag" zu sagen.

Wir sahen Russen und Neger,
aber keine Straßenfeger.
Sah'n Papier und Plastik fliegen,
wo was hinfiel, blieb es liegen.

Auf Wandelwegen Hundedreck,
natürlich bracht es niemand weg.
Autos halb auf Bürgersteigen,
jeder nennt so'n Ding sein eigen.

Das war'n die negativen Sachen,
die nicht sehr viel Freude machen.
Jedoch das Positive hier
ist das berühmte deutsche Bier.

An einem Mittwoch in der Woch'
machten wir eine Harztour noch.
Es wehte ein eisiger Wind,
wie man ihn oft im Harze find.

Am Torfhaus sah'n wir den Brocken,
und es fielen wieße Flocken.
Wunderschön, ganz ohne Frage,
der schöne Harzort Braunlage.

Schierke, Zorge und Treseburg,
an vielen kleinen Orten durch.
Die Kalte und die Warme Bode'
zum bunten Wernigerode.

Zum Schluss ein großes Dankeschön
für alles, was wir dort geseh'n.
Man hat so viel für uns gemacht,
hat nur an unser Wohl gedacht.

Karl-Heinz Fricke,  20.3.2010

 

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