Eckhard Nergert

Lebensliebe

Lebensliebe

Es war hässlich, das Leben, mein Leben.
Es hat mir nicht gefallen, das Leben, mein Leben.

War oft alleine, aber nicht einsam.
Jetzt bin ich nicht alleine , aber einsam.

Kannte keine Liebe, nur mich.
Hab nicht nach anderen gefragt, kannte nur mich.
Dann traf ich Dich.
Doch Liebe bekam ich nicht.

Durfte, konnte, musste geben,
einfach um zu erlernen das Leben.
Durfte, konnte, musste das Emotionslose beiseite fegen.
Und stand fortan im Regen.

Hab gedacht, vielleicht auch nur gehofft, jetzt ist Leben in Deinen Leben.
Doch nur der sich nähernde Tod tut sich regen.
Empfindest Dein Leben nicht mehr als Segen,
mehr als Tod durch den Liebesdegen.

Würdest gerne Dich auf eine Stufe stellen ohne ständigen Liebesregen,
doch das das Leben, die Liebe, hat Dir nunmal diese einzige Chance gegeben.
Ach, könnt ich es doch einfach beiseite fegen.

Weist es genau, das ist Sie , die Frau.
Weist es genau, bist ein eingebildeterer Pfau.
Weist es genau, kannst nicht mehr Leben ohne diese Frau.

Möchtest Dich verkriechen,
unter einen Stein Dein altes Leben versiechen,
doch du darfst nicht mal mehr dran riechen.
Gibt keinen Stein, um sich zu verkriechen.
Darfst nur ab und zu, an Ihr, am Leben riechen.

Bemerkst Seiten an Dir die über Jahre hinweg Dir unbekannt waren,
könntest jeden Tag aus der Haut fahren.
Würdest all Deine Freunde verraten, darüber bist Du Dir im Klaren.
Würdest kämpfen mit hunderttausend Tataren.

Möchtest mit Gewalt erringen,
was keine Macht der Welt kann bringen,
mit keiner Waffe lässt sich erzwingen.

Liebe

Musst damit Leben, das Amors Pfeil hat nur Dich getroffen
und weiter HOFFEN!!!!!!

Auch wenn es weh tut, schön ist es trotzdemEckhard Nergert, Anmerkung zum Gedicht

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