Roland Drinhaus

nur ein Lesemoment

 

Worte beschreiben, sie stellen nur dar,

verändern nicht viel, sagen nur, was mal war,

was jetzt ist und was kommt und auch was werden könnte

und beschreibt mein Gemüt für bestimmte Momente.

Mein Gemüt das betrübt ist im Augenblick,

das mich lähmt, zu agieren, es gibt keinen Trick,

einen Antrieb der fehlt, flugs mal zu generieren,

um das zu erreichen, muss etwas passieren.

 

Das Leben ist schwer immer fehlt es an Zeit,

soviel ist unerledigt, viel Kleinigkeit,

die ich jetzt nur tun müsst, anstatt hier zu schreiben

und unbewusst in meiner Traumwelt zu bleiben.

Doch man fragt sich wofür muss ich dies muss ich das,

was entsteht ist ein Frust, irgendwie so ein Hass,

gerade jetzt mir zu sagen, ich tue nicht das nicht,

weil ich will das mein Wille das Schicksal zerbricht.

 

 Nunja werd mich gleich regen um 14 Uhr dreissich,

wirds Zeit was zu essen, bin spät dran das weiss ich.

Die Hausarbeit ruft, hab mich lange verweigert,

doch wenns überfällig, mein Einsatz sich steigert,

um das was so muss, letztlich doch hinzukriegen,

und letztendlich doch diesen Hund zu besiegen,

der tief in mir schleicht und sein Unwesen treibt,

weil er eben nicht nur bei den Schweinen bleibt.

 

Viel beschrieben ist hier aus der Situation,

die als gläsner Poet ich beschreib in Aktion,

die die Zeit stielt, weil ich doch schon fertig sein wollte,

weil ich doch nun wirklich schon weiter sein sollte.

Doch macht nichts, wer fragt mich, nach meinen Plänen,

für wen muss ich Dinge des Alltags erwähnen.

Ich schreibe sie nur für das Amüsement,

damit er gefüllt ist, der Lesemoment.

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