Oskar Stock

Muttertag einmal anders

Liebe Mutter, zum heutigen Tag,
ich Dich aus Liebe und Dankbarkeit frag':
Hast Du schon mal drüber nachgedacht,
was Dich eingentlich zur Mutter macht?

Wir Kinder sind es, Deine Lieben,
ohne uns, wärest Du allein geblieben,
müsstest nicht Kochen und nicht Backen
und unsere Schultaschen nicht packen.

Könntest nicht Waschen, Bügeln, Flicken,
uns morgens nicht in die Schule schicken,
nicht Aufräumen, Putzen, uns umsorgen
und mancher Spaß blieb Dir verborgen.

Bräuchtest nicht Nächte lang wach zu liegen,
mit uns die Pubertät zu besiegen,
uns zu Raten und Trösten, wärst nie in Eile,
ohne uns hättest Du nur Langeweile.

Vom Ärger wollen wir nicht reden,
was hättest Du für ein eintöniges Leben;
doch wir leiben Dich und wollen Dich ehren;
denk' nach, was wär', wenn wir nicht wären?

Oskar Stock

(Aus dem Buch: "Wie im richtigen Leben",
Verlag Attenkofer, Straubing ISBN 3-936511-35-7)

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.05.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Zum wiederholten Mal muss sich die Gymnasiastin Lisa-Marie in einer neuen Schule zurechtfinden. Dabei fällt sie allein durch ihre bescheidene Kleidung und Zurückhaltung auf. Schon bei der ersten Begegnung fühlt sie sich zu ihrem jungen, attraktiven Lehrer, Hendrik von Auental, der einem alten Adelsgeschlecht entstammt, hingezogen. Aber das geht nicht ihr allein so.
Die junge Frau muss gegen Ablehnung und Misstrauen kämpfen. Doch auch der Lehrer sieht sich plötzlich einer bösartigen Anschuldigung ausgesetzt. Trotzdem kommt es zwischen beiden zu einer zarten Annäherung. Dann treibt ein Schicksalsschlag den Mann zurück auf das elterliche Gut, wo ihn nicht nur neue Aufgaben erwarten sondern auch Familientraditionen, die ihn in Ketten legen.

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