Jürgen Hellweg

MUTTER TAG

Der lange Marsch mit dem Neugeborenen auf dem Arm

Eine Aura von Blut Schweiß und Tränen umhüllt dich

Dein Gehirn steht niemals still

Wie eine sanfte Feder gleitest du über die Angst deiner Kinder

Jedes neue graue Haar zerrte Liebe aus dir heraus

Die Tränen trocknet der Wind der Ewigkeit

Mütter suchen und finden niemals

Und doch

Auf den dornigen Pfaden des Schicksals

Sind es immer die achtlos weggeworfenen Rosen

Die dir Kraft geben

Schwache Knaben und milchweiße Mädchen

Zum Tore bringen

Immer wieder Beginnen

Einem neuen Suchen

Mutter

Ich liebe dich

Deine Krankheiten lege ich auf eine Sänfte

Und schiebe sie ins Feuer der brodelnden Ungerechtigkeit



 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.05.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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