Heino Suess

Tag mutter

 




Sie machte es mir reichlich schwer

  doch liebt´ ich meine mutter sehr
  stets kurz nur war das mutterglück
  ich musste bald ins heim zurück

Dort bangt´ ich nach der mutter mich

  und weinte still ganz bitterlich
  auch habe ich es nie gewusst
  warum ich immer fort gemusst

Der mutter hand, ich hielt sie oft

  und hab´ zu  bleiben stets  gehofft
  wär´ gern das schlüssel kind gewesen
  von dem ich hatte einst gelesen

Die mutter hat das nicht erlaubt

  mich gut versorgt im heim geglaubt
  das glück der kindheit, es blieb rar
  weil diese zeit oft bitter war

Dass ich nicht ernsthaft schaden nahm

  erscheint mir heut noch wundersam
  weshalb zu recht ich zu mir sag :
  ach, bleibt mir fort mit "muttertag"



© Heino Suess   05/07

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"Natürlich"  hatte ich eine, aber in Kindheit und Jugendzeit waren Muttertage zu selten, der Heimalltag fern vom zuhause meine oft bittereRealität ....

 

Nicht nur durch den "Muttertag", sondern auch durch das, was sich heute bitter vielfach als Heim"alltag" von damals (?) herausgestellt hat, scheint mir dieses ältere Gedicht von mir, das nun nocheinmal erscheint, aktueller denn je...Heino Suess, Anmerkung zum Gedicht

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