Susanne Aukschun

Handballfieber

 

Mich hat ein Fieber kalt erwischt,

das scheinbar nicht so schnell erlischt.

Gefördert durch nen schönen Mann

zog mich der Handball in den Bann.

 

Es fliegt der Ball von Tor zu Tor

und auch ein Tor kommt schon mal vor,

doch meist nur für die Gegenseite,

seit Wochen – welche Riesenpleite.

 

Der Sponsor tobt, der Trainer schreit,

die Spieler fühlen großes Leid.

Und auch in mir ist arger Schmerz,

einjeder Tiefschlag geht in’s Herz.

 

Ich drück die Daumen bis zum Stau,

die Finger sind schon jetzt ganz blau.

Man/n kämpft hier um die Meisterschaft.

Der Endkampf kostet sehr viel Kraft.

 

Der Gegner bufft, er schubst und fault,

der Schieri guckt nicht – oder mault.

Die Jungs sind naß von heißem Schweiß

am Ende reicht’s nicht, was’n Sch...

 

Dabei hätt’ ich, das müßt Ihr wissen,

den Fuchs am liebsten selbst gebissen.

Und auch so manchem Kielerlein

trät ich gern in die ... rein.

 

Der HSV, ganz uncharmant,

hat „meine Jungs“ fast umgerannt.

Selbst Balingen blieb ungeschlagen

in allerletzten Frühlingstagen.

 

Ein letztes Spiel, das steht noch aus,

dann ist sie erstmal aus die Maus.

So hoff’ ich auf die Herbstsaison,

wo ich ganz sicher wiederkomm.

 

 

Susi Aukschun – 25.05.2010 

 

 

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