Silvia Milbradt
Traumlichttrunken
Ein Schleier weißer Flügel,
sich in die Nacht hin bog,
umkräuselt Abendrot tiefroter Hügel,
was gaukelnd Wärme log.
Verfangen, spielend singt der Mond,
mild fallen Wolken undurchsichtig,
geschliffen sinkt ein Schein der Dich belohnt,
bebildert Stern, im Dunkel wichtig.
Aus Silberglanz ertastet Schweigen,
den Nebelsaum, flieht lieblich Licht,
inwendig verträumt sich Lider neigen,
umschmeichelt Schlaf dein müd` Gesicht.
Unzählig ziehen Perlen tickend Kreise,
verwegen küsst der Wind umhüllt,
wird Dämmerung im Geiste weise,
bewegt den Wunsch von Traum gefüllt.
© Silvia Milbradt 6/2010
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.06.2010.
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