Karl-Heinz Fricke
Keller
Im tiefen Keller saß der Hein
und labte sich am goldnen Wein.
Aus einem Glase wurden acht.
schlief ein und hat sich vollgemacht.
Auf der Kellertrepp' ist's gescheh'n.
Kurt hat 'ne Stufe überseh'n.
Er landete auf seinem Steiß,
was er ausstieß, ein jeder weiss.
Dem Kunibert es sehr verdroß.
er wohnte im Kellergeschoß.
Er holte seine Flinte her
und schoß im Keller wild umher.
Im Winter kommt sie in das Haus,
sich zu wärmen, die kleine Maus.
Im Keller lebt sie ungestört.
weil man sie weder sieht noch hört.
Lies musste in den Keller,
in der Hand den leeren Teller.
O weh, wie hat sie sich erschreckt,
als sie den fremden Mann entdeckt.
Der Teller entfiel ihrer Hand,
als er sie nahm in Traumesland.
Ihre Pechsträhne war vorbei,
so geschehen im Monat Mai.
Karl-Heinz Fricke 25.6.2010
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.06.2010.
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