Roland Drinhaus

Anspruch auf Sieg?

 

Was Menschen oft wollen, die goldene Eins,

ganz oben zu sein und nur dies oder keins,

getrimmt bis zum Gehtnicht mit Motivation,

mutets an wie eine Kamikaze-Aktion.

 

Der "Anspruch" allein dieses Wort heisst schon nehmen ;

ein Fluch wenn man dieses am Ende nicht kriegt.

Wie kann man sich deshalb darüber nur schämen,

wenn niemand mehr weiss wie ein schlauer Mensch siegt.

 

 

 

 

Anmerkung: Das Anspruchsdenken auf Erfolg hat heutzutage in vielen Lebensbereichen Hochkonjunktur. Mit der Antriebsformel "höher, schneller, weiter" gilt ein guter Platz im Mittelfeld heutzutage nicht mehr viel. Egal, ob in der Schule, im Beruf, oder in der Freizeit beim Sport. Auch im Fußball erkennt man aktuell dieses Denken immer wieder an den Aussprüchen von Menschen, Zeitungen und ganz besonders in der Werbung.

Was dieses Anspruchsdenken bewirkt, verdeutlicht sich meines Erachtens auch im Rücktritt des argentinischen Trainers Diego Maradonna. Wenn hier auch die Triebfeder eher im persönlichen Anspruchsdenken liegt, so wird es hier mit Sicherheit auch der Fall sein, das allgemeines Anspruchsdenken

die Psyche der Menschen unmerklich, aber stetig prägt.

  

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