Karl-Heinz Fricke

Unbarmherzige Zeit

Die Zeit kennt weder Rast noch Ruh,
und wir im Zuge des Lebens
begleiten sie doch immerzu,
sie zu stoppen ist vergebens.

Nicht allein, dass die Zeit verrinnt.
sie hinterlässt uns auch Spuren.
Sie achtet weder Flut noch Wind
und sie kennt auch keine Uhren.

Sie steht über allem Leben,
ständig zur Bewegung bereit,
vorwärtsgerichtet ihr Streben
in nicht zu stoppender Stetigkeit.

Was hier auf Erden wächst und lebt
ist alles dem Untergang geweiht.
Zeit sich zum Vollstrecker erhebt,
bis hin in alle Ewigkeit.

Karl-Heinz Fricke 10.7.2010 

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