Ach lieber Heino, was muss ich denn da lesen? Du fühlst Dich unverstanden? Naja, das haben wir schon gemerkt. Aber was können wir nur dagegen tun?
Aber ich gehör wohl zu den "blöden" ;-)
So lange ich Dich weiterhin nicht verstehen kann, bleib ich wohl blöd. Aber ich hoffe, dass ich Dir bald auf die Sprünge komme, und ahne, was in Dir vor sich geht....
Und weißt du was? Sag ich aber nur Dir, ganz im Vertrauen: (mir gehts genau wie Dir! ;-))))
Dein Gedicht ist sehr intelligent, wenn auch sehr mystisch geschrieben. Aber das ist gut so, dann muss man es wenigstens mehrere Male lesen und versuchen, dahinter zu kommen, was Du gemeint hast.
Wir sind schon eine kleine verschworene Rätselbande hier, aber das machts ja erst schön.
Ich weiß, ich hab dich immer noch nicht verstanden. Und ich warte auch auf einige Kommis von Dir. (Aber ich hab nichts gesagt! ;-)))
Liebe herzliche Grüße kommen von Heide. Guck mal, ich schreib einfach, wie mirs grade recht ist. Hauptsach die Metrik fließt. Und Humor ist schön zwischen den Zeilen versteckt. Den findet auch ncht jeder, genau so wie bei Dir!
Liebste Grüße
heideli23.07.2010
Haio Heino,
mit dem Heine geht es mir genauso wie dir.
Das Gefühl des Unverstandenseins ist mir auch sehr vertraut, genauso wie bleierne Last.
Und gerade die Dinge, die einen "sinken" lassen, bringen Blockaden oft wieder ins Schwingen.
Wie in deinem Gedicht hier, das, Hut ab, sehr gelungen ist, von Inhalt und von Form.
Liebe Grüsse,
von "same old Roxanne" :)
Anael23.07.2010
Heino, auf den wahren Dichtern lastet immer Blei,
sind sie auch unverstanden, wenigstens sind sie frei!!!
Schönes WE und lG, Bertl.
freude23.07.2010
Solange Du Dein Unverstandensein in lyrische Verse zu kleiden vermagst, hat es ja durchaus eine positive Seite; auch so lässt sich Verstehen erreichen; nicht unbedingt bei anderen, aber immer öfter bei sich selbst...
LG von Chris:-))
Goldfeder23.07.2010
Lieber Heino,
ich antworte mit einem fast kindlichen Gedicht auf deine Zeilen.
UNVERSTANDEN
Wie oft fühlt man sich unverstanden.
Doch sind nur Menschen um uns rum,
die teilweise nur können fühlen,
was tief im Inneren liegt krumm.
In solchem Fall sag ich's dem Schöpfer.
Er kennt mein Inneres genau.
Versteht mich besser als ICH selbst kann.
Ich auf die DEMUT ewig bau.
© C.W.
Herzlich grüßt dich Chris
cwoln23.07.2010
Davon abgesehen lieber Heino...wer versteht schon was ein Dichter wirklich fühlt und was er uns mit seinen lettern sagen möchte ? Jeder hat seine eigene Interprätation eines Stückes...deines muß man wirklich zwei drei mal lesen...aber ich denke schon...das ich es und dich verstehe. Ein schönes wenn auch schwieriges Stück...Liebe Grüße...Rüdiger
Ruena23.07.2010
Lieber Heino,
ich finde, das ist ein ganz vorzügliches Gedicht.
Wenn ein Autor nicht verstanden wird, dann kann das ja grundsätzlich zwei verschiedene Ursachen haben: Es liegt am Leser oder am Autor selbst. Natürlich sind auch Kombinationen davon möglich. Und ebenso natürlich sucht jeder die Schuld auf der anderen Seite;-))).
Sehr schön finde ich, dass das Ganze mit Humor und (Selbst-)Ironie geschrieben ist.
Die Form ist hervorragend: durchgängig im Kreuzreim und dazu passend mit abwechselnd 6 und 7 Hebungen pro Zeile.
Reime und Metrik sind makellos.
Herzliche Grüße sendet dir Heinz
Heinz Saering23.07.2010
Lieber Heino,
wie soll ich dich verstehn
wenn du dich selber nicht verstehst
wie sollst du mich verstehn
wenn ich mich nicht verstehe
Na auf jeden Fall hat es sich gelohnt es zu lesen,denn es ist richtig gut.
Sind wir doch ehrlich
wenn einer traumhafte Zeilen schreibt
ist er gleich ein traumhafter Mensch
Na???????????????
sind mir zuviele Fragezeichen
denn ein Gedicht sagt noch lange nix aus über den Menschen,
das ärgert mich manchmal schon sehr
aber was solls
ich bin ja eh kaum noch da.
Vielleicht weil mich auch niemand versteht,lach
Dir ganz liebe Grüße von mir.maria
maza23.07.2010
Lieber Heino, die Menschen sind oft nur sehr schwer zu verstehen, wenn überhaupt...Mir geht es auch so, manchmal verstehe ich mich selber nicht, obwohl ich mich schon länger kenne.Liebe Grüße Norbert
norbert wittke23.07.2010
Lieber Heino,
das ist ein sehr tiefsinniges Gedicht, voller Zeifel und voller Hoffnung. Es zeigt auch den Weg von der Poesie zu sich selbst und die beflügelnde Macht der Phantasie. So wie sich Gedanken und Bilder verweben, erinnert mich das an Else Lasker-Schüler.
Ich bin begeistert.
Liebe Grüße von
Christiane
nanita24.07.2010
Lieber Heino,
beim Lesen des Titels kam mir spontan
ein Bild von Dali in den Sinn, und dann
beim Weiterlesen blieb dieser
surrealistische Eindruck hängen, ein
bisschen wie in Träumen, die man nach
dem Aufwachen auch nicht versteht!
Unverstanden, ja, gutes Motto und ein
ganz hervorragend geschriebenes Gedicht
von Dir!
Herzliche Grüße von Anne-Marie
Anne-Marie Zuther25.07.2010
Lieber Heino!
Ist es nicht der komplizierte Gedanke,
den man nicht sofort begreifen muss...
und ist es nicht der hohe Anspruch,
der nicht immer gleich verstanden werden soll ?
Ist es nicht die Freiheit und der Anspruch
nicht immer gleich verstanden zu werden,
damit wir Diskussionsgrundlagen haben?
Ist es nicht schön, wenn man sich Verständnis erarbeiten muss und besonders in der Dichtung ist das Wort nicht immer so, wie man es glaubt zu verstehen?
Das ganze Leben ist kompliziert und manchmal nervig. Aber es ist schön, wenn sich Unklarheiten klären... und man wieder ein Stückchen wachsen durfte in Einsicht und Bescheidenheit.
Deine Zeilen sind auch deshalb stets besonders wertig, weil sie nicht nur dahingeschrieben sind und für jeden Deppen begreifbar... sondern weil zu uns anregen... zum Nachdenken und manchmal auch zum Umdenken. Nur so entwickeln sich Menschen weiter. Und wenn auch jemand dümmer ist als wir... vielleicht macht es gerade diese liebenswürdige Naivität aus, die uns lächeln lässt und uns neue Kraft gibt... zumindest so viel, ihm ein guter Lehrer zu sein... (zwinker)
Danke für Dein Werk!
Herzlichst Klaus
manana2826.07.2010