Herbert Itter

Fruehgedanken

Schon streckt ein Veilchen keck sein Koepfchen,
bedecket noch von Taues Troepfchen,
aus feuchter kuehler Erde Grund.
Die Nacht verging-Die Welt wird bunt.

Ein Sonnenstrahl huepft durch die Blaetter
des Baumes.-Lebend auch noch spaeter,
wenn du schon laengst gegangen bist.
Jedoch der Mensch- dies meist vergisst.

Natur bezeugt die Ewigkeit,
es kommt der Tag, da ist's soweit,
da faellst du auf den kuehlen Grund.
Doch bis dahin- ist's Leben bunt.




Mit frdl. metrischer Korrektur durch Paul Rudolf Uhl.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.08.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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